Kontakt
Gear-Dock / GD-HX · Die Geschichte

Die GD-HX-Geschichte

Angefangen hat es
mit Finns Helm.

Eigentlich wollten wir nur eine Halterung für seine Wand drucken. Bis der GD-HX Bright so aussah wie heute, brauchten wir einige Anläufe.

Jetzt Preis berechnen
GD-HX Bright mit Motorradhelm und weißem Licht an der Wand
Der GD-HX Bright mit Helm und weißem Licht.

Der Anlass

Der Helm sollte an die Wand.

Zum Ausbildungsstart kaufte sich Ole einen 3D-Drucker. Finn wusste schon, was wir damit machen könnten: Sein Helm brauchte einen Platz an der Wand.

Was er online fand, gefiel ihm nicht oder war ihm zu teuer. Also machten wir uns an einen eigenen Entwurf. Nach vielen CAD-Abenden und einem Wechsel von FreeCAD zu Onshape konnten wir die erste Halterung drucken.

02 / Das Licht

Wie die LEDs
ins Gehäuse kamen.

Der LED-Streifen sollte fest im Gehäuse sitzen, ohne dass außen eine Naht zu sehen ist. Unsere ersten beiden Lösungen konnten das noch nicht.

Früher Prototyp mit offenem Gehäuse und LED-Streifen
Bei diesem frühen Gehäuse ist die Füllstruktur noch offen zu sehen.

Versuch 01

LEDs beim Drucken einlegen

Unser erster Versuch: Den LED-Streifen während einer Druckpause in eine Aussparung legen. Dabei verrutschte er und saß am Ende schief.

Versuch 02

Den Streifen fixieren

Mit einer Schiene blieb der Streifen an seinem Platz. Die Druckpause hinterließ allerdings eine sichtbare Naht quer über dem Gehäuse. Das störte uns.

Die Lösung

Nach dem Druck einschieben

Heute schieben wir den Streifen nach dem Druck von hinten in einen passenden Kanal. So bleibt das Gehäuse außen durchgehend, und die LEDs sitzen an ihrem Platz.

Der nächste Schritt

Eine App und eine eigene Platine.

Für das Licht brauchten wir eine Steuerung. Ole hatte bisher Web- und Backend-Software entwickelt, also musste er sich in die App-Entwicklung einarbeiten.

Im Schwedenurlaub saßen wir weiter an den Laptops. Dort besprachen wir auch, was passieren würde, wenn die Elektronik bei jemand anderem ausfällt. Finn begann, eine eigene Platine zu entwickeln.

04 / Fehlversuche

Was beim Drucken
schiefging.

Manche Halterungen brachen, andere hatten zu dünne Wände. Nach einem langen Druck fanden wir auch mal nur einen Haufen Filament vor. Bei einem Versuch mit dem falschen Material wurde sogar der Druckkopf beschädigt.

Fehlgeschlagener 3D-Druck mit einem Haufen Filament auf dem Druckbett
Dieser Druck endete nach zwölf Stunden im Filament-Salat.
Beschädigter, mit Filament verklebter Druckkopf
Der beschädigte Druckkopf.

Wir kauften einen neuen Drucker und wechselten auf PETG. An der Oberfläche probierten wir lange herum. Heute nutzen wir Fuzzy Skin, eine Druckeinstellung, die außen eine feine, griffige Struktur erzeugt.

Der Aufwand

Warum es aufwendiger wurde.

Finn fand viele Halterungen zu teuer. Das war einer der Gründe, selbst eine zu drucken.

Mit dem GD-HX Bright sind wir dann bei einer Halterung mit Licht, Magnet und eigener Steuerung gelandet. Neben dem Gehäuse mussten wir uns deshalb auch um die Elektronik und eine App für iOS und Android kümmern. Das erklärt einen großen Teil der Arbeit, die in dem Projekt steckt.

Das Licht im Raum

GD-HX Bright mit violetter Beleuchtung an der WandGD-HX Bright mit magentafarbener Beleuchtung an derselben Wand

Derselbe GD-HX Bright mit zwei unterschiedlichen Lichteinstellungen, bei uns an der Wand fotografiert.

Mehr über Finn und Ole

Weiter bei Gear-Dock

Eigenes Modell druckenModell drucken