Erste Serie in Vorbereitung
Gear-Dock
Setz deinen Helm in Szene.
Gear-Dock verwandelt deinen Motorradhelm in ein Licht-Highlight an der Wand. Mit 4 einzeln steuerbaren Zonen, Schlüsselmagnet und voller App-Kontrolle, direkt auf deinem Smartphone.

- 28 Sichtbare LEDs
- 4 getrennte Lichtzonen
- 1 Integrierter Schlüsselplatz
- 0 Cloud-Zwang oder Abo
Der Anlass
Zwei Freunde, ein Drucker, ein Problem
Ole hatte sich zum Ausbildungsstart endlich einen lang ersehnten Kindheitstraum erfüllt: einen eigenen 3D-Drucker.
Finn wusste auch schon genau, wofür: Sein Helm brauchte einen festen Platz an der Wand. Entweder gab es online nur hässliche Billighaken oder unbezahlbare Vitrinen, nichts davon passte zu ihm.
Also setzten wir uns zusammen und drucken unsere erste eigene Halterung.
Nach nächtelangem CAD-Tüfteln (und einem frustrierten Wechsel von FreeCAD zu Onshape) nahm die Idee endlich Form an. Aus einer schnellen Lösung für die eigene Wand wurde der Grundstein für Gear-Dock.
Das Licht
Vom Fehlschlag zum perfekten Licht
Bis das Gehäuse so clean aussah wie heute, hat es einiges an Nerven gekostet.
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01 | Zu einfach gedacht
LEDs einfach während des Drucks in eine Aussparung legen? Klingt simpel, ging aber schief: Die LÉDs verrutschte komplett und saßen am Ende versetzt und schief im kanal.
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02 | Nah dran – aber nicht gut genug
Wir haben die LEDs in einer Schiene fixiert und bei Druckpause eingesetzt. Das hielt zwar, hinterließ aber jedes Mal eine sichtbare Narbe quer über die Halterung. Ein Makel, mit dem wir uns nicht zufriedengeben wollten.
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03 | Das Ergebniss
Zurück ans Reißbrett: Heute wird der Streifen nach dem Druck sauber von hinten in einen passgenauen Kanal geschoben. Keine Narben, perfekter Sitz – 32 LEDs, von denen 28 perfekt leuchten.

DER WEG
Vom Einzelstück zum echten Produkt
Als der erste Prototyp schließlich an Finns Wand hing, war klar: Das ist zu gut, um es nur für uns selbst zu bauen. Denn es gibt unzählige Biker, deren Helm irgendwo im Regal verstaubt.
Damit ging die Arbeit erst richtig los: Wie steuert man das Licht am besten? Eine App musste her. Ole kam eigentlich aus der Web- und Backend-Entwicklung und hatte mit App-Entwicklung nichts am Hut. Also reingearbeitet, ausprobiert – und heute läuft unsere eigene App zuverlässig auf iOS und Android.
Der Wendepunkt in Schweden
Selbst im Urlaub in Schweden liefen die Laptops weiter. Genau dort stellten wir uns die entscheidende Frage: Was passiert, wenn die Halterung in fremden Wohnzimmern hängt und die Elektronik versagt?
Für ein echtes Produkt reichten zusammengefrickelte Standard-Module nicht mehr aus. Finn begann, eine komplett eigene, sichere Platine zu entwickeln. Die erste Charge ist bereits bestellt – der nächste Schritt vom Bastelprojekt zum Serienprodukt.
Fehlversuche
Hinter den Kulissen: Unser persönlicher Prototypen-Friedhof

Wer Hardware baut, produziert erst einmal Schrott. Viel Schrott.
Dutzende Fehldrucke, abgebrochene Halterungen und Wände, die einfach zu dünn konstruiert waren. Einmal das falsche Material gewählt und der Druckkopf war komplett eingeschmolzen.
Um verlässliche Serienqualität zu liefern, reichte unser erster Drucker schlicht nicht aus. Also haben wir investiert: neuer Drucker, neues Setup und der kompromisslose Wechsel auf widerstandsfähiges Marken-PETG.
Am längsten hat uns die Oberfläche beschäftigt, typischer 3D-Druck wirkt schnell billig. Nach monatelangem Feintuning war Fuzzy Skin die Antwort: Es überzieht das Gehäuse mit einer feinen, griffigen Textur. Das Ergebnis sieht nicht nur clean aus, sondern fühlt sich bei jeder Berührung griffig und absolut wertig an.

Einordnung
Warum das kein Zwanzig-Euro-Halter ist
Das Ganze fing damit an, dass Finn zu teuer fand, was es zu kaufen gab. Insofern kennen wir den Gedanken.
Wir haben trotzdem nicht das Billigere gebaut, sondern das, was es für kein Geld gab. Was in dieser Klasse zu haben war, konnte einen Schalter.
In einem Gear-Dock steckt eine Platine, ein LED-Streifen mit vier einzeln steuerbaren Zonen, ein Magnet für Schlüssel und Kleinkram, eine App für zwei Systeme und eine Seriennummer, die wir zu jedem Gerät führen. Gedruckt, montiert und graviert wird jedes Stück bei uns, wenn es bestellt ist. Keine Halde, keine Container aus Übersee.
Das Produkt
Was Gear-Dock kann
Die Halterung trägt den Helm. Alles andere ist das, was sie von einem Haken unterscheidet.
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Vier getrennte Lichtzonen
Zone 1, Zone 2, Zone 3 und die unteren LEDs lassen sich einzeln einfärben. Die Zonen kommen vom Gerät selbst, nicht aus der App. Ein zweites Telefon sieht deshalb dasselbe Bild.
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Ein Magnet für die Schlüssel
Vorn im Gehäuse ist ein Magnet eingelassen. Deine Schlüssel bleiben da, wo dein Helm hängt, statt in der Jackentasche zu verschwinden.
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Fünf Effekte ab Werk
rainbow, gradient, chase, breathing und waves. Der Effekt legt sich über deine Farben, statt sie zu ersetzen. Schaltest du ihn ab, ist dein eingestelltes Bild sofort wieder da.
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Eigene App für iOS und Android
Selbst entwickelt, auf Deutsch und Englisch. Sie findet die Halterung von allein im Netzwerk, du musst keine IP-Adresse eintippen.
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Läuft ohne Internet
Die Steuerung passiert komplett in deinem WLAN. Kein Konto, kein Server bei uns, keine Daten, die irgendwo landen. Fällt unsere Website aus, leuchtet deine Halterung trotzdem.
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Updates ohne fremde Hände
Firmware-Updates sind signiert und kommen über die App aufs Gerät. Die Halterung selbst braucht nie eine Verbindung nach draußen.
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Auf Auftrag gefertigt
Wir drucken, montieren und gravieren jedes Stück selbst, wenn es bestellt ist. Keine Halde, keine Container aus Übersee.
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Eigene Seriennummer
Jedes Gerät bekommt eine Nummer, die wir dauerhaft führen. Damit ist klar, welche Teile drinstecken, wenn du Ersatz brauchst.
Du wählst die Farbe
Dieselbe Wand, dieselbe Halterung, drei Einstellungen. Gewechselt wird in der App, nicht am Gerät.



Technik
Die Daten im Überblick
Stand der Vorserie. Änderungen bis zur ersten Auslieferung sind möglich.
- LEDs
- 42 Stück WS2812B verbaut, 32 sichtbar leuchtend
- Lichtzonen
- 4 (Zone 1 bis 3 sowie untere LEDs)
- Effekte
- rainbow, gradient, chase, breathing, waves
- Magnet
- vorn im Gehäuse eingelassen, für Schlüssel und Kleinkram
- Funk
- WLAN 2,4 GHz
- Steuerung
- App für iOS und Android, lokales WLAN
- Gehäuse
- 3D-Druck aus PETG, Handmontage
- Oberfläche
- Fuzzy Skin, fein und matt
- Typenschild
- lasergraviert, mit eigener Seriennummer
- Ausführungen
- zum Start eine
- Updates
- signierte Firmware-Updates über die App
Fertigung
Wie ein Gear-Dock entsteht
Vier Schritte, alle bei uns in der Werkstatt.
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01
Drucken
Das Gehäuse entsteht auf unserem eigenen Drucker. Neue Farbe heißt bei uns neue Rolle Filament, nicht neues Werkzeug aus Fernost.
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02
Montieren
LED-Streifen von hinten in den Kanal schieben, Controller setzen, verkabeln, prüfen. Von Hand, Stück für Stück.
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03
Flashen und nummerieren
Die Firmware kommt aufs Gerät, das Gerät bekommt seine Seriennummer und wandert in unser Register.
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04
Gravieren
Das Typenschild mit der Seriennummer wird gelasert und aufgebracht. Erst dann ist die Halterung fertig.
Jedes Gerät bekommt eine Seriennummer, die wir dauerhaft führen. Sie überlebt auch einen Werksreset. Wenn du in fünf Jahren mit dieser Nummer bei uns anklopfst, wissen wir noch, was wir da gebaut haben und aus welcher Charge es kommt.

Über uns
Was du davon hast, dass wir klein sind
Gear-Dock sind zwei Freunde, kein Konzern. Finn und Ole, beide 20, beste Freunde seit der vierten Klasse.
Finn macht eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker und fährt Motorrad. Ole macht eine Ausbildung als Fachinformatiker und fährt nicht. Einer fährt, einer programmiert.
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Deine Daten bleiben bei dir
Die Steuerung läuft in deinem WLAN. Kein Konto, kein Server bei uns, nichts, was abgeschaltet werden kann. Fällt unsere Website aus, leuchtet dein Gear-Dock trotzdem.
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Ersatzteile gibt es
Wir führen zu jedem Gerät, was drinsteckt. Geht ein Teil kaputt, drucken wir es nach.
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Wir wissen, wer es in der Hand hatte
Bei zwei Leuten ist das keine Behauptung.
Projektstand
Was wir noch nicht sagen können
Was wir sagen, wenn etwas noch nicht fertig ist: dass es noch nicht fertig ist.
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Kommt noch
Verkauft haben wir noch nichts
Das schreiben wir lieber hin, als es zu verstecken.
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Läuft gerade
Die Firmware ist im Dauerlauf
Sie läuft auf echter Hardware. Ein Gerät muss drei Wochen am Stück durchhalten, bevor das erste an jemand anderen geht.
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Kommt noch
Die eigene Platine ist bestellt
Da ist sie aber noch nicht. Die ersten Geräte laufen deshalb auf dem Aufbau, mit dem wir die ganze Zeit entwickelt haben.
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Kommt noch
Shop und Versand
Der Shop geht auf, sobald die erste Serie steht. Bis dahin läuft alles über direkten Kontakt.
Wenn du eine der ersten Halterungen willst, schreib uns. Wir melden uns, sobald wir liefern können.
Zusammenarbeit
Für Partner, Händler und Werkstätten
Wir fertigen selbst und in kleinen Stückzahlen. Das macht uns langsamer als eine Fabrik und flexibler als ein Katalog.
Schreib uns- Kleinserien mit eigener Farbgebung, auch ab wenigen Stück
- Typenschild und Verpackung lassen sich anpassen
- Wiederverkauf für Motorradhändler, Werkstätten und Zubehörläden
- Technische Fragen beantwortet bei uns die Person, die es gebaut hat
Interesse an einem Gear-Dock?
Eine kurze Mail reicht. Es antwortet einer von uns beiden.